(Stand 11:30)
- ICE-Züge von und nach Deutschland sowie Nachtzüge können planmäßig verkehren.
- Die wechselseitige Ticketanerkennung zwischen ÖBB und Westbahn auf dem betroffenen Abschnitt bleibt bis auf Weiteres aufrecht.
- Der Schienenersatzverkehr zwischen St. Valentin und Linz Hbf ist weiterhin im Einsatz.
(Stand 08:30)
Seit Donnerstag, 16.07. abends, kommt es aufgrund eines Oberleitungsschadens und einer damit einhergehenden Beschädigung des Stellwerks auf der Weststrecke zwischen St. Valentin und Linz Hbf zu starken Einschränkungen im Zugverkehr. Von üblicherweise vier Gleisen sind in diesem Bereich derzeit nur zwei eingeschränkt befahrbar.
Notfahrprogramm im Fernverkehr
Besonders die Fernverkehrszüge auf der Weststrecke sind durch die eingeschränkte Verfügbarkeit der Strecke von Verspätungen und Ausfällen betroffen. Die ÖBB haben deshalb ein sogenanntes Notfahrprogramm eingerichtet: Die Railjet Express Züge (RJX) können die Strecke befahren, Intercity Verbindungen (IC) enden in St. Valentin bzw. Linz Hbf. Die Westbahn fährt reduziert einmal pro Stunde und hält außerplanmäßig in St. Valentin, sodass ÖBB Fahrgäste auf die Westbahn umsteigen können. ÖBB- und Westbahntickets werden zwischen St. Valentin und Wels Hbf wechselseitig anerkannt.
Für die Nahverkehrszüge fahren bereits seit Donnerstagabend Schienenersatzverkehrsbusse zwischen St. Valentin und Linz Hbf. Seit den Morgenstunden wurde die Anzahl der Busse erhöht. Betroffene Güterzüge warten die Dauer der Einschränkungen ab bzw. werden, wo es möglich ist, großräumig umgeleitet.
ÖBB arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Schäden
Die ÖBB arbeiten auf Hochtouren daran, die massiven Schäden an der Oberleitung und am betroffenen Stellwerk zu beheben. Die Dauer der vollständigen Schadensbehebung ist noch nicht absehbar.

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt auf SCOTTY, oebb.at und beim ÖBB Kundenservice unter 05 17 17 über aktuelle Verbindungen zu informieren. Die ÖBB bitten betroffene Fahrgäste um Entschuldigung und danken für das Verständnis der Reisenden.